Messiah by George Frideric Handel (London, UK — 1741)

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Georg Friedrich Händel, der deutsch-britische Komponist, steht im Jahr siebzehnhunderteinundvierzig vor seiner vollendeten Partitur des „Messias“. Dieses monumentale Oratorium, in nur vierundzwanzig Tagen komponiert, sollte zu einem der beliebtesten und meistaufgeführten Chorwerke der Geschichte werden. Händels „Messias“ verbindet dramatische Erzählkunst mit tiefer spiritueller Bedeutung, wobei sein „Halleluja“-Chor weltweit sofort erkennbar ist. Ursprünglich für eine bescheidene Uraufführung in Dublin konzipiert, ist es heute jede Weihnachtszeit ein fester Bestandteil der Konzertsäle. Händel seufzt zufrieden: „Endlich, es ist vollendet.“ Kunstfakt: Der Messias wurde am dreizehnten April siebzehnhundertzweiundvierzig in Dublin uraufgeführt. Sein Originalmanuskript wird in der British Library aufbewahrt.

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Händel sitzt an seinem Kompositionspult und vertieft sich in eine Partitur von Henry Purcells Musik. Er erkennt den tiefgreifenden Einfluss von Purcells dramatischen Vokalwerken auf seinen eigenen sich entwickelnden Stil an. Purcells Fähigkeit, englischen Text mit schwebenden Melodien zu verbinden, inspirierte Händel, eine ähnliche Ausdruckskraft in seinen eigenen Oratorien anzustreben. Händel murmelt: „Purcell verstand die Kraft der englischen Sprache. Wie Isaac Newton sagte: ‚Wenn ich weiter gesehen habe, so deshalb, weil ich auf den Schultern von Giganten stand.‘ Ich muss von ihm lernen.“

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Händel schreitet frustriert in seinem Zimmer auf und ab, entmutigt von der schwindenden Popularität der italienischen Oper in London. Er erkennt, dass englische Oratorien mit ihren biblischen Erzählungen ein breiteres Publikum ansprechen könnten. Händel trifft die strategische Entscheidung, seinen Fokus von der Oper auf das Oratorium zu verlagern, ein Schritt, der letztendlich zur Entstehung des „Messias“ führen wird. „Die Opernhäuser leeren sich“, ruft Händel seinem Librettisten Charles Jennens zu. „Die Leute verlangen etwas Gehaltvolleres, Jennens! Etwas in ihrer eigenen Sprache.“

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Charles Jennens überreicht Händel das Libretto für den „Messiah“, eine sorgfältig zusammengestellte Auswahl biblischer Texte, die die Geschichte Christi erzählen. Händel ist sofort gefesselt von der Kraft und Poesie der Worte und erkennt ihr Potenzial für den musikalischen Ausdruck. Das Libretto liefert den narrativen und emotionalen Rahmen, auf dem Händel sein Oratorium aufbauen wird. Jennens sagt: „Hier, Händel, eine Sammlung von Versen. Ich glaube, Sie werden sie... inspirierend finden.“ Händel antwortet, während er die Seiten durchblättert: „Die Worte... sie singen sich von selbst!“

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Angesichts des Widerstands in London erhält Händel eine Einladung, sein neues Oratorium in Dublin uraufzuführen. Er erkennt dies als Gelegenheit, sein Werk einem neuen Publikum zu präsentieren, frei von den Vorurteilen und Rivalitäten der Londoner Musikszene. Die Dubliner Uraufführung des „Messias“ wird sich als durchschlagender Erfolg erweisen. „Dublin, sagen Sie?“, fragt Händel, den Brief lesend. „Eine Gelegenheit, neu gehört zu werden. Vielleicht werden sie dort die Musik um ihrer selbst willen schätzen!“

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Händel kommt in Dublin an, einer Stadt, die vor Erwartung auf die Premiere seines neuen Oratoriums summt. Die Straßen sind voller Plakate, die das Ereignis ankündigen, und die Atmosphäre ist elektrisierend vor Aufregung. Händel spürt einen Schub der Inspiration durch den herzlichen Empfang und das Gefühl künstlerischer Möglichkeiten in Dublin. Ein Dubliner Straßenhändler ruft: „Hört, hört! Händels Messiah! Ein Wunder der Musik erwartet euch!“ Händel lächelt: „Ein wahrhaftiger Neuanfang.“

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Das Orchester stimmt seine Instrumente, während sich das Publikum in der New Music Hall in Dublin niederlässt. Die Erwartung ist spürbar, als Händel seinen Taktstock hebt, bereit, die erste Aufführung des „Messias“ zu dirigieren. Die Eröffnungsnoten erfüllen den Saal und markieren den Beginn einer musikalischen Reise, die Zuhörer über Generationen hinweg fesseln wird. „Händel flüstert seinem Konzertmeister zu: „Heute Abend schenken wir ihnen unser Herz.“ Der Konzertmeister nickt: „Wie Sie befehlen, Maestro.““

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Während der Aufführung des „Hallelujah“-Chores ist König Georg der Zweite so bewegt von der Musik, dass er sich erhebt. Das Publikum folgt seinem Beispiel und begründet damit eine Tradition, die bis heute fortbesteht. Der „Hallelujah“-Chor wird zum berühmtesten und beliebtesten Satz des „Messiah“, einem Symbol der Hoffnung und des Triumphs. Ein Zuschauer ruft aus: „Der König! Er erhebt sich! Wir müssen alle aufstehen!“

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Händel sonnt sich im Applaus des Dubliner Publikums nach der triumphalen Premiere des „Messias“. Er weiß, dass er etwas wirklich Besonderes geschaffen hat, ein Werk, das bei den Zuhörern noch Jahrhunderte lang Anklang finden wird. Der Erfolg des „Messias“ festigt Händels Ruf als einer der größten Komponisten seiner Zeit. Händel verbeugt sich tief und sagt: „Danke, Dublin! Ihre Herzlichkeit hat meiner Musik Flügel verliehen!“

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Heute wird „Messiah“ weiterhin weltweit aufgeführt, seine Botschaft der Hoffnung und Erlösung findet Anklang bei Zuschauern aller Glaubensrichtungen und Hintergründe. Händels Musik überwindet Zeit und Kultur, ein Zeugnis der Kraft der Kunst, den menschlichen Geist zu inspirieren und zu erheben. Warum überlebt Händels Werk? Weil seine Musik die tiefsten Saiten menschlicher Emotionen berührt und Trost und Triumph über Widrigkeiten verspricht. Kunstfakt: „Messiah“ wird jährlich in großen Konzertsälen auf der ganzen Welt aufgeführt, besonders während der Weihnachts- und Osterzeit.