Clockwork Moon in the Forgotten Labyrinth

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Die Traumweber-Eisenbahn summte mit sanfter Energie. Kalani, mit glattem, geradem, dunkelbraunem Haar in einem tiefen Zopf, rückte ihre Schutzbrille zurecht. „Bereit für eine weitere Fahrt, Jabari?“, fragte sie, ihre Stimme voller Aufregung. Jabari, dessen mittellanges, glattes blondes Haar hinter die Ohren gesteckt war, nickte enthusiastisch. „Lasst uns sicherstellen, dass die Traumwagen für den Sandmann bereit sind!“

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Als sie die Karren inspizierten, fiel eine kleine, verzierte Spieluhr unter einem Sitz hervor. Kalani hob sie auf, ihre Augen weiteten sich. „Das ist keine Standardausgabe der Traumweber“, murmelte sie und drehte die Schachtel in ihren Händen. Jabari beugte sich näher. „Schau“, sagte er und zeigte auf eine winzige Inschrift, „‚Uhrwerkmond im Vergessenen Labyrinth‘ – was meinst du, was das bedeutet?“

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„Das klingt nach Ärger“, zwitscherte eine Stimme. Eine Frau mit langem, wallendem, mitternachtsschwarzem Haar mit subtilem blauem Schimmer trat aus den Schatten hervor, ihre Augen scharf und intelligent. „Diese Spieluhr gehört zum Reich der Verlorenen Träume. Wenn sie hier ist, stimmt etwas ganz und gar nicht.“ Kalani blickte zu ihr auf, entschlossen. „Dann müssen wir sie zurückbringen, Makena. Wir dürfen nicht zulassen, dass irgendjemandes gute Träume verloren gehen.“

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Makena nickte, ihr Ausdruck ernst. „Das Vergessene Labyrinth ist ein verschlungenes Labyrinth, in dem verlorene Träume zu Albträumen werden. Du wirst Führung brauchen.“ Sie reichte Kalani einen kleinen, silbernen Kompass. „Dieser wird dich zum Uhrwerkmond führen, aber sei vorsichtig – der Weg ist tückisch.“ Als sie sich zur Abreise bereit machten, schauderte Jabari. „‚Das Einzige, was wir zu fürchten haben, ist die Furcht selbst‘, sagte Franklin Roosevelt einmal. Und ich habe ziemlich Angst!“

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Der Traumwagen stürzte ins Labyrinth, die Gleise drehten und wandten sich. „Der Kompass dreht sich!“, rief Kalani und umklammerte die Steuerung. Plötzlich ruckte der Wagen und kam zum Stehen. „Was war das?“, rief Jabari. Vor ihnen versperrte eine Gruppe schattenhafter Traumkreaturen ihren Weg, ihre Formen verschoben und wirbelten. Eine zischte: „Kehrt um! Verlorene Träume gehören jetzt den Schatten!“

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Kalani blieb standhaft. „Wir kehren nicht um! Wir müssen diese Spieluhr dem Uhrwerkmond zurückbringen!“ Doch während sie sprach, glitt ihr die Spieluhr aus der Hand und klapperte zu Boden. Die schattenhaften Kreaturen sprangen vorwärts, ihre schattenhaften Klauen griffen danach. Jabari schnappte nach Luft.

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Als Kalani sich an etwas erinnerte, zeigte sie auf die Seite der Spieluhr. „Die Inschrift! Vielleicht ist sie ein Hinweis!“ Gemeinsam neigten sie die Spieluhr in das Mondlicht, das durch einen Spalt in der Labyrinthdecke drang. Das Mondlicht brach sich an dem Uhrwerk und bildete einen Pfad an der Tunnelwand, der nach rechts führte.

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Der Weg war gerade lang genug beleuchtet, um die schattenhaften Kreaturen abzulenken, aber nicht lang genug, um zu fliehen. Kalani schnappte sich die Spieluhr und rief: „Das ist kein Abschied, sondern ein Auf Wiedersehen!“ Dann, als sie den neu beleuchteten Weg hinaufstürmten, begannen sich die Wände in einen farbenfrohen, kristallbesetzten Gang zu verwandeln.

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Am Ende des Flurs befand sich eine Plattform mit einer rotierenden Uhrwerkskugel. An der Spitze der Kugel war ein einziger, perfekter Platz für ihre Spieluhr. Langsam, mit zitternden Händen, platzierten sie sie in ihre vorgesehene Öffnung. Energie strahlte durch das gesamte Labyrinth.

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Das Trio beobachtete, wie sich die Uhrwerksphäre und das Labyrinth zurücksetzten. Dann sagte Makena: „Manchmal helfen uns die Träume, die wir verlieren, den richtigen Weg zu finden.“ Kalani nickte und sah Jabari an. „Genau! Und das ist etwas, woran wir uns immer erinnern können. Welches Abenteuer sollten wir als Nächstes finden, Freunde?“