Little Lanterns Light the World

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Eine Stille legte sich über die Flüsternden Wälder, als Professor Barnaby Dachs seine winzige Brille zurechtrückte. „Ruhe, alle zusammen!“, quiekte er und tippte mit einem Miniaturhammer auf sein Pult. Um ihn herum saßen Eichhörnchen, Kaninchen und Eulen mit Brillen auf Pilzen, ihre Nasen in Bücher vergraben. „Heute“, verkündete Professor Dachs, „begeben wir uns auf eine Reise des globalen Verständnisses!“

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„Aber Professor“, piepste Finley Fox, ein junger, neugieriger Fuchswelpe, „was, wenn wir nicht um die Welt reisen können?“ Rosie Rabbit, Finleys beste Freundin, zuckte nervös mit der Nase. Professor Dachs kicherte, seine Schnurrhaare zuckten. „Ah, aber genau da kommen die Kleinen Laternen ins Spiel! Jede Laterne repräsentiert eine andere Kultur, mit Geschichten und Wissen darin.“

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Rosie lugte in eine Laterne, die mit Kirschblüten verziert war. „Wow! Haiku-Gedichte aus Japan!“, rief sie aus. Finley untersuchte eine Laterne, auf der Pyramiden gemalt waren. „Geschichte des alten Ägypten!“ Plötzlich setzte sich eine weise alte Eule, Frau Hoot, auf einen Ast über ihnen. „Denkt daran, meine Kleinen“, rief sie sanft, „wie der große Nelson Mandela sagte: ‚Bildung ist die mächtigste Waffe, mit der du die Welt verändern kannst.‘ Wir müssen voneinander lernen.“

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„Wir müssen alle Laternen anzünden“, erklärte Professor Dachs, „und ihre Geschichten teilen!“ Finley und Rosie schnappten sich eifrig je zwei Laternen. Doch als sie tiefer in den Wald vordrangen, entriss ein schelmischer Windstoß Finley eine Laterne direkt aus den Pfoten! „Oh nein! Die indische Laterne!“, rief er.

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Die Laterne purzelte in ein dunkles, überwuchertes Dickicht. „Wir müssen sie zurückholen! Diese Geschichten von Diwali und Holi sind zu kostbar, um sie zu verlieren!“, rief Rosie aus. Als sie sich durch die dornigen Büsche zwängten, stießen sie auf eine versteckte Lichtung. In der Mitte stand ein mürrisch aussehender Gnom, umgeben von einer Sammlung gestohlener Kleinigkeiten.

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„Na, na, was haben wir denn hier?“, brummte der Gnom, seine Stimme wie raschelnde Blätter. „Sucht ihr etwas?“ Er zeigte mit einem knorrigen Finger auf die indische Laterne, die auf einem Haufen Goldmünzen lag. „Das wird euch etwas kosten!“ Finley und Rosie tauschten besorgte Blicke. Das würde nicht einfach werden.

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„Wir haben kein Geld“, erklärte Rosie traurig. „Aber die Geschichten in der Laterne sind wichtig! Sie lehren uns etwas über Teilen und Freundschaft.“ Der Gnom höhnte: „Freundschaft? Bah! Was nützt Freundschaft?“ Finley trat vor. „Sie ist wertvoller als alles Gold der Welt! Es geht darum, die Kulturen und Traditionen des anderen zu verstehen.“

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Plötzlich erinnerte sich Rosie an die japanische Haiku-Laterne. „Warte!“, rief sie. Sie nahm die Laterne und begann, ein Haiku über Freundlichkeit aufzusagen. Während die Worte flossen, begann sich das mürrische Gesicht des Gnoms zu erweichen. Der sanfte Schein der Laterne schien sein Herz zu erleuchten. Er gab die indische Laterne zurück. „Vielleicht… vielleicht ist Freundschaft doch nicht so schlecht“, murmelte er.

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Finley und Rosie dankten dem Gnom und rannten zurück zu Professor Dachs, beide Laternen sicher im Schlepptau. „Wir haben es geschafft!“, jubelte Rosie. „Und wir haben gelernt, dass selbst mürrische Gnome ein gutes Haiku zu schätzen wissen!“ Zurück in den Flüsternden Wäldern wurden die Laternen angezündet und warfen einen warmen Schein auf die Gesichter der tierischen Gelehrten.

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„Seht ihr?“, sagte Professor Badger lächelnd. „Selbst die kleinsten Laternen können die Welt erhellen.“ Finley und Rosie tauschten einen vielsagenden Blick. Sie verstanden jetzt. Geschichten zu teilen und einander zu verstehen, war das größte Abenteuer von allen. Die Welt war ein riesiger und wundersamer Ort, und sie waren bereit, ihn zu erkunden, eine Laterne nach der anderen.