Peter Pan

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Im schimmernden, ätherischen Reich Nimmerlands, wo Träume fliegen, lebte Peter Pan, der ewig jugendliche Held. Er, zusammen mit der äußerst beschützenden Fee Tinkerbell und den mutigen Darling-Kindern, Wendy, John und Michael, stellte sich dem schurkischen Captain Hook und seiner Piratenbande. Nimmerland, ein Land endloser Abenteuer, barg sowohl Wunder als auch Gefahren unter seinem sternenklaren Himmel. Doch Peter hatte etwas sehr Wichtiges verloren – seinen Schatten.

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Wendy, das älteste Darling-Kind, liebte es, ihren jüngeren Brüdern Geschichten zu erzählen. „Oh, Wendy“, rief John eines Abends, „erzähl uns noch einmal von Peter Pan!“ Während sie ihre Geschichten von waghalsigen Taten und schelmischen Abenteuern spann, erreichte ein seltsames Flüstern ihr Ohr. Es war Peter Pan selbst! Er schwebte vor dem Kinderzimmerfenster. „Ich kann dich hören, Wendy“, zwitscherte er. „Du erzählst großartige Geschichten! Aber ich bin wegen meines Schattens gekommen! Er ist letzte Nacht entwischt!“

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Wendy schnappte nach Luft, überrascht, ihn in der Luft schweben zu sehen. „Dein Schatten?“, fragte sie, ihre Augen weit vor Neugier. Peter nickte, Frustration stand ihm ins Gesicht geschrieben. „Ich habe versucht, ihn zu fangen, aber er wollte nicht kleben bleiben!“ Er hielt einen kleinen Behälter mit Feenstaub hoch, der jetzt fast leer war. Wendys sanfte Natur setzte ein. „Keine Sorge, Peter“, sagte sie leise. „Ich helfe dir!“

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Mit flinken Fingern nähte Wendy Peters Schatten wieder an ihn. „So“, erklärte sie stolz und hielt ihn auf Armeslänge. „Alles wieder gut!“ Peter grinste und testete seinen Schatten, indem er durch den Raum sprang und sich drehte. „Du bist ein kluges Mädchen, Wendy! Ich möchte dich mit nach Nimmerland nehmen, um Mutter für mich und die Verlorenen Jungen zu sein.“

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Wendy zögerte. „Nimmerland? Aber was ist mit meinen Eltern?“ Peters Augen funkelten vor Abenteuerlust. „Im Nimmerland gibt es keine Regeln! Keine Erwachsenen! Nur Spaß und Abenteuer!“ Er bot ihr einen Streusel Feenstaub an. Wie Franklin Roosevelt einmal sagte: „Das Einzige, was wir zu fürchten haben, ist die Furcht selbst“, bemerkte er. In diesem Moment fühlte Wendy sich plötzlich mutig genug, jede Herausforderung anzunehmen.

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Mit einem tiefen Atemzug nahm Wendy den Feenstaub an und streute etwas davon auf sich und ihre Brüder. Sofort fühlten sie sich leichter als Luft! „Wir können fliegen!“, rief Michael, seine Augen funkelten. Peter jubelte und führte sie zum Fenster. „Nach Nimmerland!“, rief er. Sie schwebten in den Nachthimmel und ließen ihre gewöhnliche Welt hinter sich. Wendy blickte hinunter auf ihr Zuhause, das nun winzig klein unter ihnen lag. „Ich hoffe, meine Eltern werden es verstehen.“

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Als sie sich Nimmerland näherten, erfüllte ein furchterregender Anblick den Himmel. „Piraten!“, rief John und zeigte auf ein großes Schiff mit schwarzen Segeln. Peter knirschte mit den Zähnen. „Das ist Captain Hook! Er hasst mich, weil ich ihm die Hand abgehackt und sie einem Krokodil zum Fraß vorgeworfen habe!“

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„Krokodil?“, quiekte Michael und packte Wendys Hand. Captain Hook stand am Steuer, seine dunklen Augen musterten den Himmel. „Pan!“, brüllte er. „Diesmal kriege ich dich!“ Er befahl seiner Mannschaft, die Kanonen abzufeuern. Wendy und ihre Brüder tauchten in Deckung, als Kanonenkugeln um sie herum explodierten. Von oben erinnerte sich Peter an die Sternenkarten, die er damals in London studiert hatte. Er zog eine aus seiner Tasche!

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Peter schrie Wendy an: „Ich weiß, dass die Windmuster hier anders sind! Mit diesem Wissen können wir entkommen!“ Er führte sie durch ein schwindelerregendes Flugmanöver und nutzte sein Wissen, um die Windströmungen wie ein Schiff die Meere zu befahren. Sie wichen Kanonenkugeln aus und zickzackten durch das Chaos, bis sie schließlich die Sicherheit des Verstecks der Verlorenen Jungen erreichten.

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Sicher in ihrem unterirdischen Zuhause sah Wendy Peter an. Sie lächelte, wissend, dass Abenteuer zwar aufregend waren, aber Erwachsenwerden gar nicht so schlimm war. Sie wusste, dass sie Nimmerland und den Jungen, der nie erwachsen werden wollte, immer in Erinnerung behalten würde. Mit der Zeit kehrte Wendy nach Hause zurück. Und obwohl ihre Kindheitsabenteuer in Vergessenheit gerieten, blieb ihr Glaube an das Unmögliche bestehen.