The Battle of Marathon — Greece (490 BC, Greece)

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Am zwölften September vierhundertneunzig vor Christus standen Miltiades, der athenische General; Darius der Erste, der persische König; Kallimachos, der athenische Polemarch; und Pheidippides, der athenische Läufer, auf den Ebenen von Marathon vor einem Wendepunkt. Zehntausend athenische Soldaten standen einer persischen Streitmacht von über fünfundzwanzigtausend Mann gegenüber – ein Zusammenstoß, der das Schicksal Griechenlands selbst entscheiden sollte. Der ikonische Moment: Pheidippides' verzweifelter Lauf nach Athen, bei dem er nach Überbringung der Siegesnachricht zusammenbrach. Doch wo begann alles?

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Miltiades, nun im Exil in Athen, erzählte Geschichten persischer Arroganz aus seiner Zeit als Statthalter der thrakischen Chersones. „Darius will Athen für die Unterstützung des ionischen Aufstands bestrafen“, erklärte er, seine Stimme hallte in der athenischen Versammlung wider. Kallimachos, der athenische Polemarch, hörte aufmerksam zu, seine Hand ruhte auf seinem Speer. „Wir müssen uns auf den Krieg vorbereiten“, erwiderte Kallimachos, „oder wir werden Sklaven des persischen Reiches sein!“

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„Helft uns!“, rief Pheidippides, erschöpft in Sparta ankommend. Die spartanischen Ältesten hörten stoisch zu. „Die Perser landen bei Marathon! Wir brauchen eure Krieger!“ Die Ältesten berieten sich, ihre Gesichter grimmig. „Wir werden Hilfe schicken, aber religiöse Bräuche hindern uns daran, vor dem Vollmond zu marschieren“, erwiderte einer.

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Miltiades sprach zum athenischen Heer auf den Ebenen von Marathon. „Wir stehen allein!“, rief er aus, seine Stimme hallte über das Feld. „Sparta wird nicht rechtzeitig eintreffen! Wir müssen uns auf uns selbst und unseren Mut verlassen, um Athen zu schützen!“ Kallimachos hob seinen Speer und rief: „Für Athen! Für die Freiheit!“

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Darius der Erste, von seinem Flaggschiff aus beobachtend, gestikulierte in Richtung Küste. „Entladet die Pferde!“, befahl er. „Lasst die Athener Hunde die Macht Persiens spüren!“ Persische Soldaten strömten von den Schiffen, ihre Schuppenpanzer glänzten im Sonnenlicht. Sie trugen Weidenschilder und kurze Speere, als sie am Strand Reihen bildeten.

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Die athenischen Hopliten rückten in einer engen Phalanxformation vor, ihre Schilde ineinander verkeilt. Kallimachos führte von vorne an, seine Lanze auf den Feind gerichtet. „Erinnert euch an die Worte des Thukydides“, rief er, „‚Die Starken tun, was sie können, und die Schwachen leiden, was sie müssen!‘ Heute müssen wir stark sein!“

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Die athenischen und persischen Linien prallten mit einem donnernden Krachen aufeinander. Schilde zersplitterten, Speere zerbrachen und Männer fielen auf beiden Seiten. Miltiades kämpfte erbittert, sein Schwert war mit persischem Blut befleckt. Die Schreie der Verwundeten erfüllten die Luft.

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Die athenische Phalanx, diszipliniert und entschlossen, drängte die persische Linie zurück. Die Perser, ungewohnt an solch schwere Kämpfe, begannen zu zerbrechen. Miltiades sah die Perser zu ihren Schiffen fliehen. „Sie ziehen sich zurück!“, rief er. „Treibt sie ins Meer!“

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„Lauf nach Athen!“, befahl Miltiades dem Pheidippides. „Sag ihnen, dass wir gewonnen haben! Lass sie wissen, dass Athen sicher ist!“ Pheidippides gehorchte trotz seiner Erschöpfung und sprintete auf die Stadt zu. Er umklammerte einen kleinen Lorbeerzweig, ein Symbol des Sieges, in seiner Hand.

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Jahrhunderte später blieb die Schlacht bei Marathon ein Symbol des griechischen Widerstands und des Ruhmes Athens. Die Erinnerung an die Schlacht inspirierte Generationen, ihre Freiheit zu verteidigen. Heute laufen Menschen auf der ganzen Welt Marathons und ehren damit den legendären Lauf des Pheidippides und den athenischen Sieg.