How Greenhouses Were Designed

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„Ooh, schau mal, dieser Amethyst, Mama!“, rief Elise und hielt einen glitzernden violetten Kristall hoch. Jia lächelte und richtete ihre Stirnlampe. „Vorsicht, Liebling, der Fluss ist direkt da!“ Die Edelsteinhöhle funkelte um sie herum, erleuchtet vom sanften Schein des biolumineszenten Mooses, das an den Wänden klebte. „Ich frage mich... wer hat herausgefunden, wie man Pflanzen ohne Sonnenlicht anbaut?“, überlegte Elise und schlug ihr abgenutztes Ledernotizbuch auf.

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„Hmm, eine gute Frage!“, antwortete Jia nachdenklich und hielt inne, um eine Ansammlung funkelnder Geoden zu untersuchen. Elise wippte aufgeregt auf ihren Zehen. „Meine Erfindungs-Enzyklopädie! Es ist soweit!“ Mit einem Grinsen zog sie ein dickes, ledergebundenes Buch aus ihrem Rucksack. Als sich das Buch öffnete, erfüllte ein Lichtwirbel die Höhle, die Wände lösten sich in einem Kaleidoskop von Farben auf.

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Mit einem schwindelerregenden Rausch legte sich das wirbelnde Licht. Elise blinzelte, ihr Kopf schwamm. „Wo sind wir?“, fragte sie und blickte sich in der unbekannten Landschaft um. Jia legte Elise beruhigend die Hand auf die Schulter. „Es sieht aus wie… Italien?“, Mateo, ein schlanker und sportlicher, achtjähriger Junge mit sonnengebräunter Haut und rasierten Seiten mit längerem, dunklem Lockenhaar oben, der eine Tunika, Leggings und Stiefel trug, zeigte auf ein Schild: „Florenz, fünfzehnsechzig!“

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„Es riecht nach… Orangen? Und etwas Erdigem“, runzelte Elise verwirrt die Nase. Mateo spähte in einen ummauerten Garten, der über und über mit Pflanzen bewachsen war. „Und dieser Kerl versucht, sie drinnen anzubauen!“ Ein Mann in einem langen Gewand machte sich Sorgen um einige welkende Kräuter in einer gläsernen Struktur. „Das Hindernis für die Handlung fördert die Handlung. Was im Wege steht, wird zum Weg“, sagte Jia. „Marcus Aurelius wusste, wovon er sprach, Elise! Er war ein römischer Kaiser, und er verstand, dass Herausforderungen uns zwingen, neue Lösungen zu finden.“

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Der Mann seufzte dramatisch. „Meine Zitrusbäume! Sie leiden so unter der Winterkälte! Ich sehne mich danach, im Dezember eine Zitrone zu schmecken, aber ach…“ Elise trat vor. „Entschuldigen Sie, mein Herr? Was ist das für ein Bauwerk, das Sie errichtet haben?“ Der Mann richtete sich auf, sein Gesicht leuchtete auf vor einer Mischung aus Stolz und Frustration. „Ein Geheimnis! Ein Giardino Segreto – ein Geheimgarten! Um das ganze Jahr über Köstlichkeiten anzubauen!“

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„Es ist genial, aber... diese einzelnen Scheiben verlieren so viel Wärme! Und das Dach ist falsch geneigt. Sie bekommen nur den halben Tag direkte Sonne ab!“, rief Elise und kritzelte wütend in ihr Notizbuch. Der Mann, dessen Name Luca war, zog überrascht die Augenbrauen hoch. „Und wer mögen Sie sein, kleine Gelehrte?“, Elise grinste. „Ich bin Elise, und ich glaube, ich kann helfen!“

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„Siehst du, Luca, du brauchst ein steileres Dach, um mehr von der Wintersonne einzufangen, und dickeres Glas, um die Wärme zu speichern! Doppelscheiben wären sogar noch besser!“, erklärte Elise und skizzierte Diagramme in ihrem Notizbuch. Luca strich sich nachdenklich über das Kinn. „Doppelscheiben… dickeres Glas… Ich habe Gerüchte über solche Dinge aus Murano gehört! Aber sie sind kostspielig!“ „Denk an die Zitronen!“, rief Mateo dazwischen, seine Augen glänzten. „Stell dir vor, welchen Handel du haben könntest!“

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Monate später kehrten Elise, Jia und Mateo zurück. Eine größere, stabilere Struktur stand im Garten, ihr doppelverglastes Glas funkelte in der Sonne. Im Inneren gediehen Zitronenbäume, beladen mit Früchten. Luca strahlte. „Eure Erkenntnisse waren revolutionär! Jetzt genießt ganz Florenz das ganze Jahr über frische Zitrusfrüchte!“ Er zeigte ihnen seine Geschäftsbücher. „Meine Einnahmen sind um dreihundert Prozent gestiegen! Die Gewächshaustechnologie verbreitete sich deswegen in ganz Europa.“

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Plötzlich umhüllte sie der vertraute Lichtwirbel erneut. Zurück in der Edelsteinhöhle schloss Elise ihre Erfindungs-Enzyklopädie mit einem zufriedenen Seufzer. „Gewächshäuser! Alles nur, weil jemand im Dezember eine Zitrone wollte!“, rief sie aus. Sie fügte ihrem Notizbuch einige Notizen hinzu, ein neues Verständnis in ihren Augen.

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Mateo grinste. „Also, dank Gewächshäusern können wir im Winter Tomaten essen! Der globale Gewächshausmarkt erwirtschaftet dreihundertfünfzig Milliarden Umsatz pro Jahr und beschäftigt Millionen von Menschen weltweit!“ Elise lächelte. „Stell dir vor, all das aus einem einfachen Glaskasten! Ich frage mich, was wir beim nächsten Mal entdecken werden?“ Sie überlegte und blätterte bereits in ihrem Notizbuch nach einem neuen Abenteuer.