Jack the Giant Killer

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In einem Dorf, das auf dem Rücken eines schlummernden Riesen eingebettet lag, lebte der junge Jack, ein Junge, der von mehr träumte, als Schafe zu hüten. König Bran, dessen Krone sich schwer auf seinem Kopf anfühlte, sorgte sich endlos darum, ihr kolossales Fundament zu wecken. Die alte Maggie, die Dorfseherin, murmelte von Prophezeiungen und bevorstehenden Heldentaten. Doch es waren die Riesen selbst, mit ihren donnernden Schritten in Jacks Träumen, die ein Schicksal jenseits der grasbewachsenen Hänge des Dorfes versprachen.

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„Noch ein Beben“, seufzte König Bran und umklammerte sein Zepter. „Der Riese regt sich im Schlaf. Wenn er aufwacht, wird unser Dorf zerstört.“ Jack, stets kühn, ergriff das Wort: „Vielleicht könnte ich helfen, Eure Majestät? Ich habe gelesen, dass tief in den Träumen des Riesen unbekannte Schätze und Geheimnisse liegen.“

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„Träume können trügerisch sein, Jack“, krächzte die alte Maggie, als sie aus den Schatten trat. „Aber Untätigkeit kann es auch sein. Ich habe etwas, das dir helfen könnte: eine Bohne, erfüllt mit dem Wesen der Riesen. Pflanze sie am Waldrand, wo der Schleier zwischen den Welten dünner wird.“ Sie drückte Jack die glatte, dunkle Bohne in die Handfläche. „Wie Leonardo da Vinci einmal sagte: ‚Nichts stärkt die Autorität so sehr wie Schweigen‘“, flüsterte sie, ihre Augen glänzten. „Höre auf den Riesen, aber vertraue deinem eigenen Herzen.“

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Jack, die Bohne umklammernd, wagte sich in den Wald. Schatten tanzten wie Phantome, und die Luft wurde dick vom Geruch feuchter Erde. Er fand eine kleine Lichtung, gebadet in einem unnatürlichen Mondlicht. Mit zitternden Händen drückte er die Bohne in die Erde und flüsterte ein stilles Flehen an den Riesen, der unter ihnen schlummerte.

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Am Morgen durchstieß eine kolossale Bohnenstange den Himmel, ihre grünen Blätter schimmerten mit einem überirdischen Licht. Jack, trotz seiner Angst, verspürte einen unwiderstehlichen Zug. Er begann zu klettern, jeder Schritt nach oben eine Herausforderung für die Schwerkraft und seinen eigenen Mut. „Das fühlt sich wie ein Trick an“, murmelte er, als der Boden unter ihm verschwand, aber eine Stimme in seinem Kopf schrie, dass König Bran ihn brauchte.

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Der Bohnenstiel führte in ein wolkenverhangenes Land, wo ein hoch aufragendes Schloss thronte. Im Inneren glitzerte Gold in obszönen Haufen, und die Luft stank nach verbranntem Fleisch. Er hörte eine dröhnende Stimme: „Fee, fi, fo, fum! Ich rieche das Blut eines Engländers!“ Jack wusste nun, dass die Geschichten alle wahr waren. Dieser Riese war ein Mörder, seine Gier endlos.

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Er sah eine wunderschöne goldene Harfe, die stumm in einem Käfig weinte. Eine Frau war ebenfalls gefangen, ihr Gesang vom Riesen gestohlen. Sie blickte zu Jack und flehte ihn mit ihren Augen an, sie zu befreien. „Ich bin Melody“, flüsterte sie. „Der Riese hat mir meine Stimme und meine Freiheit geraubt. Du musst mir helfen, sonst stirbt alle Musik.“

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Als Jack Melody befreite und die Harfe ergriff, stürmte der Riese herein, sein Gesicht vor Wut verzerrt. „Dieb!“, brüllte er, seine Stimme ließ das Schloss erbeben. Jack, der sich an die Worte der alten Maggie erinnerte, spielte eine klagende Melodie auf der Harfe, ein Lied der Empathie und des Verlustes. Der Riese, für einen Moment fassungslos, packte sich schmerzverzerrt an den Kopf.

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Der Riese stolperte, sein Gewicht brachte die Bohnenstange zum Schwanken. Mit einem letzten, verzweifelten Akkord trennte Jack die Basis der Bohnenstange mit einem gestohlenen Schwert. Der Riese stürzte zur Erde, seine Schreckensherrschaft war beendet. Melody sang, ihre Stimme wiederhergestellt, ein Klagelied für ein Geschöpf, das von seiner eigenen Gier verzehrt wurde.

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Zurück im Dorf erfüllte Melodys Musik die Luft, süßer und lebendiger als je zuvor. Jack, nicht länger nur ein Hirtenjunge, hatte bewiesen, dass selbst Riesen Verständnis verdienen, aber ungezügelte Gier zum Verderben führt. Das Dorf florierte, seine Zukunft war gesichert, doch sie erinnerten sich an den Tag, an dem der Riese fiel, eine ständige Mahnung an die Last, die sie auf ihrem schlafenden Fundament trugen. Wie der weise Konfuzius einmal sagte: „Wirkliches Wissen ist zu wissen, wie groß das Ausmaß der eigenen Unwissenheit ist.“