Snow White

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In dem bonbonfarbenen Nebel von Xylos lebte Schneewittchen, eine Prinzessin, deren Schönheit nur von dem kalten Ehrgeiz ihrer Stiefmutter, Königin Umbra, übertroffen wurde. Die Königin, besessen von ewiger Jugend, begehrte das Sternenlicht, das Schneewittchen besaß. Sieben Bergleute, die in den Asteroidenfeldern schufteten, und ein Jäger namens Silas, der geschworen hatte, das Reich der Königin zu schützen, sollten sich in eine Geschichte von Eifersucht, Neid und dem Preis wahrer Schönheit verstricken.

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„Spieglein, Spieglein, in dem Schiff, wer ist die Schönste, sag es mir geschwind?“, verlangte Königin Umbra, ihre Stimme hallte durch die sterilen Gänge. Der Spiegel schimmerte, seine Oberfläche wirbelte, bevor sie sich verfestigte und Schneewittchens Gesicht enthüllte. „Meine Königin, obwohl Eure Schönheit zeitlos ist, strahlt Schneewittchens Licht heller.“

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Silas, der Jäger der Königin, trat ein, sein Gesicht grimmig. „Eure Majestät, ich bin beauftragt, Schneewittchens stellaren Kern zu extrahieren, kann mich aber nicht dazu durchringen, dem Mädchen zu schaden“, gestand er. Umbras Augen verengten sich, ihre Lippen kräuselten sich zu einem grausamen Lächeln. „Dann, Silas, sollt Ihr mir den Beweis ihres Todes bringen. Ein Fläschchen ihrer Essenz wird genügen.“

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Silas führte Schneewittchen in die Asteroidenfelder, eine trostlose Weite fernab der Reichweite der Königin. „Lauf, Kind!“, drängte Silas, seine Stimme von Schuld durchdrungen. „Die Königin begehrt dein Sternenlicht. Flieh zu den Bergleuten; sie sind die Einzigen, die dich beschützen können.“

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Die sieben Bergleute, verwittert und ergraut, hießen Schneewittchen in ihrer Asteroidenwohnung willkommen. Grumbo, der Älteste, runzelte die Stirn und strich sich über den Bart. „Du hast die Königin auf den Fersen, Mädchen“, knurrte er mit rauer Stimme. „Sie wird vor nichts Halt machen, um dir dein Licht zu stehlen.“

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Als süße alte Frau verkleidet, bot Königin Umbra Schneewittchen einen glänzenden roten Apfel an. „Ein Geschenk, meine Liebe“, säuselte sie, ihre Stimme eine zuckersüße Falle. Schneewittchen, einsam und nach Freundlichkeit sehnend, nahm den Apfel an. „Wie Albert Einstein sagte: ‚Wer in kleinen Dingen die Wahrheit nicht ernst nimmt, dem kann man auch in großen Dingen nicht vertrauen‘“, sinnierte sie, bevor sie abbiss.

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Schneewittchen brach zusammen, ihr Sternenlicht erlosch. Die Bergleute, die von ihrer Schicht zurückkehrten, weinten bei diesem Anblick. „Die Königin hat ihren letzten Schlag ausgeführt“, beklagte Grumbo, sein Gesicht von Trauer gezeichnet. „Ihre Schönheit ist verloren. Alles, was noch zu tun bleibt, ist, ihr Licht zu bewahren.“

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Silas, von Schuld zerfressen, suchte die Bergleute auf. „Ich habe sie verraten“, gestand er, seine Stimme brach. „Ich trage das Gegenmittel, geschmiedet aus dem Herzen einer Nebelblüte. Aber es erfordert einen wahren Akt der Liebe, es zu verabreichen.“ Er zeigte auf die Leitungen; der Pollen der Blüte musste den Weg zurücklegen.

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Silas, von Reue getrieben, küsste Schneewittchen und leitete die Energie der Blüte. Ein Schwall von Sternenlicht brach hervor und zerschmetterte den Sarg. Schneewittchen keuchte, ihre Augen sprangen auf, ihr silbernes Haar loderte mit neuem Licht. „Liebe ist der Akt wahrer Heilung“, flüsterte sie und spürte seine Energie.

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Königin Umbras Herrschaft endete, ihr Streben nach ewiger Jugend hatte sie innerlich ausgehöhlt. Schneewittchen, den Bergleuten für ihre Treue und Silas für sein Opfer auf ewig dankbar, regierte mit Weisheit und Mitgefühl. Die Schönheit, die sie angenommen hatte, war ihre Macht, nicht ihr Sternenlicht, und das machte den ganzen Unterschied in ihren Entscheidungen aus.