The King of the Golden Mountain

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Hoch oben auf dem Goldenen Berg, wo Sternenlicht die Erde küsste, stand das Observatorium der Himmlischen Emotionen. König Alaric, belastet von einer Prophezeiung, versuchte, die kosmischen Fäden zu verstehen, die sein Königreich verbanden. Seine loyale Beraterin, Elara, eine Gelehrte alter Überlieferungen, besaß den Schlüssel zur Entschlüsselung der Sterne. Doch ein Schatten lauerte: Malkor, ein von Gier verzehrter Zauberer, begehrte das legendäre Gold des Berges, einen Schatz, dem unvorstellbare Macht zugesprochen wurde.

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Alaric seufzte und fuhr mit dem Finger über eine Sternenkarte. „Diese Emotionen, Elara, sie wirbeln wie Stürme. Wie kann ich mein Volk beschützen, wenn ich ihre Herzen nicht verstehen kann?“ Elara rückte ihre Brille zurecht, ihre Stimme ruhig. „‚Erkenne dich selbst‘, eure Majestät, wie Sokrates weise sagte. Nur durch das Verständnis unserer eigenen Emotionen können wir andere wirklich führen. Der Berg mit seinen einzigartigen Eigenschaften könnte die Antworten enthalten, die wir suchen.“

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Ein panischer Bote stürmte atemlos durch die Türen. „Malkor! Er ist am Fuße des Berges und fordert das Gold! Er droht, Schatten über das Land zu bringen!“ Alarics Gesicht verhärtete sich. „Er begehrt Macht, die er nicht kontrollieren kann. Ich werde seiner Gier nicht nachgeben. Sagen Sie der Wache, sie soll in Alarmbereitschaft sein. Ich werde den Spiegel der Reflexion mitnehmen.“ Elaras Augen weiteten sich vor Entsetzen. „Eure Majestät, dieser Spiegel ist mächtig, aber unberechenbar!“ Alaric sah Elara an. „Er wird mir Malkors wahre Wünsche zeigen und vielleicht auch seine Angst.“

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Als Alarich den Bergpfad hinabstieg, hörte er ein Flüstern, sanft wie Seide. „Gib mir das Gold, König, und ich werde dein Königreich vor der Dunkelheit bewahren.“ Malkor trat aus den Schatten hervor, seine Augen glänzten vor Ehrgeiz. Alarich hielt den Spiegel der Reflexion hoch. „Dieses Gold gehört nicht mir, um es zu geben. Es gehört dem Berg, und seine Macht sollte nicht von denen ausgeübt werden, die nur Kontrolle suchen.“ Malkor lachte, ein erschreckender Klang, der durch die Bäume hallte. „Kontrolle? Das ist alles, was zählt!“

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Malkor hob die Hände, und Schatten begannen um ihn herumzuwirbeln, die sich zu dunklen Kreaturen verdichteten. „Narr! Du kannst die Macht, die ich besitze, nicht begreifen! Bald wird dein Königreich mein sein!“ Alaric stand fest und hielt den Spiegel. „Je größer die Macht, desto gefährlicher der Missbrauch“, sagte Edmund Burke weise. „Deine Gier nach Macht blendet dich, Malkor.“

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Alaric konzentrierte seinen Willen, und der Spiegel der Reflexion schimmerte. Er projizierte ein Bild von Malkor als Kind, allein und verängstigt in einem dunklen Wald, das eine kleine, angelaufene Münze umklammerte. „Das ist dein wahres Verlangen, Malkor? Nicht Gold, nicht Macht, sondern frei zu sein von der Angst, die dich verfolgt?“ Malkor taumelte zurück und umklammerte seinen Kopf. „Lügen! Illusionen!“ Er entfesselte eine Welle dunkler Energie in Richtung des Königs, doch Elara warf sich vor Alaric. Der Spiegel zersplitterte auf dem Boden.

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Malkor sah ungläubig zu. „Der Spiegel! Du hast ihn zerstört! Jetzt habe ich nichts mehr!“ Alaric erhob sich. „Du hattest alles, Malkor! Die Fähigkeit, einen anderen Weg zu wählen! Die Münze, die du als Kind in der Hand hieltest, war wertvoller als alles Gold der Welt!“ Malkor brüllte. „Ich werde nie wieder schwach sein!“

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Er stürmte auf Alarich zu, doch der König blieb standhaft. „Der größte Ruhm im Leben liegt nicht darin, niemals zu fallen, sondern jedes Mal aufzustehen, wenn wir fallen“, wie Nelson Mandela einst weise sagte. Alarich drehte Malkor den Rücken zu und ging weg. Malkor starrte ihn an und verschwand dann in der Dunkelheit.

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Elara erreichte Alaric und stellte sich zu ihm. „Hast du die Sternbilder gesehen? Die Angst, die ihn überrollte?“ Alaric starrte auf die zerschmetterten Überreste des Spiegels. „Die Sternbilder zeigten, wie der Berg Gier und Angst hervorrufen kann. Er wird uns auch Hoffnung zeigen. Elara, wir müssen den Berg absperren. Das werde ich zu unserer Priorität machen.“

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Der Berg, einst eine Quelle der Versuchung und Furcht, wurde zu einem Leuchtfeuer der Widerstandsfähigkeit. Alaric schloss ihn für immer ab. Er kümmerte sich um sein Volk und zeigte ihm Freundlichkeit. Und das Königreich des Goldenen Berges lernte, dass das wahre Gold nicht in der Erde liegt, sondern in der Stärke des menschlichen Herzens, Mitgefühl über Gier zu wählen.