The Seven Voyages of Sinbad

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In der bemalten Wüste der wandernden Sande, wo der Himmel in Farbtönen, die sterbliche Augen nie gesehen hatten, in die Erde überging, lebten Sindbad, eine rastlose Seele, und sein treuer Freund Baahir. Sindbad, stets nach Abenteuern dürstend, wurde von einem Durst nach dem Unbekannten angetrieben, während Baahir vor den Gefahren warnte, die jenseits des Horizonts lauerten. Doch das Schicksal, wie der Wüstenwind, trug Sindbad zu sieben Seereisen, jede eine Prüfung, jede ein Schritt weiter weg von den vertrauten Ufern und näher an eine Wahrheit, die er noch nicht verstand: dass wahrer Reichtum nicht in Gold liegt, sondern in den Schätzen im Inneren.

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„Abenteuer sind ein Narrenspiel, Sindbad“, grummelte Baahir, als sie in See stachen. Sindbad lachte, der Wind pfiff durch sein Haar. „Aber was ist das Leben ohne Risiko, alter Freund? Ein stiller Teich erzeugt Stagnation.“ Ein plötzlicher Sturm verdunkelte den Himmel, und sie erlitten Schiffbruch auf einer scheinbar verlassenen Insel.

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Sie stolperten über ein riesiges, glänzend weißes Ei. „Was für ein Tier könnte so etwas legen?“, keuchte Baahir. Sindbad, stets der Pragmatiker, umrundete es. „Groß genug, um uns zurück nach Bagdad zu tragen, vielleicht“, sinnierte er, mit einem gefährlichen Glitzern in den Augen. Er erinnerte sich an die Worte von Leonardo da Vinci: „Ich bin beeindruckt von der Dringlichkeit des Handelns. Wissen ist nicht genug; wir müssen anwenden.“

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Entgegen Baahirs Warnungen schnallte sich Sindbad an das Ei, fest entschlossen, sich von dem mythischen Roc in die Höhe tragen zu lassen. „Das ist Wahnsinn, Sindbad!“, rief Baahir, doch seine Worte gingen verloren, als ein Schatten auf sie fiel. Mit einem ohrenbetäubenden Kreischen stieß ein monströser Vogel herab, dessen Augen vor Wut brannten.

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Der Roc ließ in seiner Wut Sindbad und das Ei in ein tiefes Tal fallen. Als er sich erholt hatte, fand sich Sindbad von glitzernden Diamanten umgeben. „Reichtümer ohne Maß!“, rief er aus und vergaß für einen Moment seine missliche Lage. Doch der Talboden war eine Todesfalle.

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Händler benutzten riesige Fleischstücke, um Adler anzulocken, die das Fleisch mit daran haftenden Diamanten aus dem Tal trugen. Sindbad, erfinderisch wie immer, heckte einen Plan aus. „Wir müssen unseren Verstand benutzen, Baahir. Wir müssen lernen, das zu nutzen, was wir haben“, sagte Sindbad und zog Baahir aus dem Sand. „Ich bin wie ein Drachen, ein Spielzeug des Windes. Aber mit deiner Hilfe werde ich wieder fliegen!“

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Nachdem Sindbad sich am Fleisch befestigt hatte, wurde er von einem riesigen Adler emporgetragen. Als sie über dem Tal schwebten, schnitt er sich los und stürzte auf ein vorbeifahrendes Handelsschiff zu. Er landete mit einem Krachen auf dem Deck.

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Zurück in Bagdad erzählte Sindbad seine Geschichte. „Aber die größte Prüfung stand noch bevor“, warnte er. Auf einer späteren Reise bat ein scheinbar gebrechlicher alter Mann darum, auf seinen Schultern reiten zu dürfen. Sindbad, immer der Wohltätige, willigte ein.

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Einmal aufgesessen, enthüllte der alte Mann seine wahre Natur – ein monströses Geschöpf, das nicht absteigen würde. „Ich bin der Alte Mann des Meeres, und du bist mein Ross“, krächzte er. Sindbad war gezwungen, ihn tagelang zu tragen, sein Geist und Körper brachen unter der Last. Doch dann überlistete Sindbad ihn, Alkohol zu trinken. „Ich tat, was ich tun musste!“, rief Sindbad zu Baahir. „Auch wenn es unmoralisch war.“

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Geschwächt vom Alkohol fiel das Geschöpf. Sinbad, endlich frei, erkannte, dass der wahre Schatz nicht Diamanten oder Reichtümer waren, sondern Widerstandsfähigkeit und die Bande der Freundschaft. Als Baahir zusah, wie Sinbad wieder in See stach, dachte er an das, was Franklin D. Roosevelt einmal sagte: „Das Einzige, was wir zu fürchten haben, ist die Furcht selbst.“