The Tinderbox

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In einem Labyrinth unendlicher Spiegel waren ein müder Soldat namens Erik, ein von Habgier zerfressener König und drei mythische Hunde, die unvorstellbare Schätze bewachten, durch das Schicksal miteinander verbunden. Erik, vom Krieg gezeichnet, sehnte sich nach Frieden. Der König begehrte immer mehr Gold und Macht. Nur das Feuerzeug, eine Quelle außergewöhnlicher Macht, konnte ihre Wünsche erfüllen oder sie zu ewiger Reflexion verdammen. Ihre Entscheidungen würden bestimmen, ob sie dem verspiegelten Labyrinth entkommen oder in seinen trügerischen Pfaden verloren bleiben.

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Erik desertierte aus der königlichen Armee, angewidert von den endlosen Schlachten um bedeutungslose Kleinigkeiten. Er murmelte: „Genug Blut hat dieses Land befleckt.“ Auf den labyrinthartigen Pfaden umherirrend, stolperte er über eine alte Frau, die vor einer knorrigen Eiche kauerte. Sie krächzte: „Verloren, Soldat? Jeder ist hier verloren.“

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Die alte Frau zeigte mit einem knochigen Finger. „Steig hinunter in diesen Brunnen. Am Grund wirst du finden, was du suchst.“ Erik zögerte. „Und was suche ich?“ Die Frau kicherte. „Was sucht irgendjemand? Einen Ausweg.“ Sie verschwand wie Rauch und ließ Erik in den dunklen Brunnen hinabsteigen.

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Am Grund des Brunnens befand sich Erik in einer Reihe von drei Kammern, jede bewacht von einem Hund mit Augen wie glühende Kohlen. Der erste Hund, der eine Truhe mit Kupfermünzen bewachte, knurrte: „Kehr um, Soldat. Das ist nichts für dich.“ Erik blieb standhaft. „Ich habe keine Verwendung für Kupfer.“ Er ging an ihm vorbei und erinnerte sich an Senecas Worte: „Jeder neue Anfang entsteht aus dem Ende eines anderen Anfangs.“

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Die zweite Kammer enthielt Silber. „Ein Lösegeld für einen König!“, keuchte Erik und erlag beinahe dem glitzernden Reiz. Doch es bewachte ein Hund mit silbernem Fell und Zähnen wie Dolchen. „Mehr als genug, um wie ein König zu leben“, spottete der Hund. Erik schüttelte den Kopf. „Es ist nicht genug. Gold ist das wahre Maß der Macht im Labyrinth.“

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Die dritte Kammer schimmerte golden. Berge davon. „Alle Macht, die du dir je vorstellen könntest“, flüsterte der letzte Hund mit Fell wie geschmolzenes Gold. „Genug, um dich aus diesem Labyrinth freizukaufen. Genug, um die Welt zu regieren.“ Erik zögerte, seine Augen waren glasig. Die Versuchung war überwältigend. Er griff nach einem goldenen Kelch. Was ist der Preis, fragte er sich. Was passiert, wenn man alles bekommt, was man sich je gewünscht hat? „Was ich will, ist nicht Macht“, rief er und zog seine Hand zurück, „sondern Frieden.“

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Erik erkannte, dass das Ansammeln von mehr Geld nur eine weitere Form des Kampfes war, und erinnerte sich an das Zündholz. Er zündete es an. Ein blendendes Licht erfüllte die Kammer, verbannte für einen Moment das Gold und enthüllte, dass der Hund eine bloße Illusion war. Die Kammer löste sich auf und enthüllte einen nach oben führenden Pfad.

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Erik trat in eine verspiegelte Halle, wo König Oberon stand, umgeben von Spiegelungen seiner gierigen Ichs. „Du wagst es, mir zu trotzen?“, brüllte Oberon, sein Gesicht vor Wut verzerrt. Erik schlug erneut die Zunderbüchse an. Die Halle wurde von einem blendenden Licht erfüllt. „Du kannst mich nicht kontrollieren!“, schrie der König, seine Macht schwand, als die Spiegel den König verzerrten und sein schlimmstes Ich enthüllten, „Ich bin der König!“

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Die Spiegel zersplitterten, und Oberon brach zusammen, kein König mehr, sondern ein gebrochener Mann, der seiner Goldgier beraubt war. Erik reichte ihm eine Hand. „Der einzige Ausweg“, sagte Erik sanft, „ist, deine Begierden hinter dir zu lassen.“ Oberon blickte auf das Gold zu seinen Füßen und dann auf Eriks ausgestreckte Hand. Er gab schließlich seine Gier auf und war frei aus dem Spiegellabyrinth.

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Zusammen verließen Erik und der verwandelte Oberon das Labyrinth und ließen die glitzernden Gefängnisse hinter sich. Erik sah das Dorf, in dem er aufgewachsen war, und lächelte. Oberon nickte nur. Er sah zu, wie Erik zu seiner Familie zurückkehrte. Sie waren frei, aber das Labyrinth und das Gold blieben zurück.